19. September 2006

67 Psittacosaurier-Skelette in nur zwei Tagen ausgegraben


Bild vergrößern


67 Psittacosaurus-Skelette wurden in nur zwei Tagen in der Wüste Gobi ausgegraben

Ein mongolisch-amerikanisches Forscherteam um den nordamerikanischen Paläontologen Jack Horner von der Montana State University hat in der Wüste Gobi in nur zwei Tagen 67 Psittacosaurus-Skelette freigelegt.
Schon im vorigen Jahr hatte Horner mit einem Team in dieser Gegend Erfolg gehabt und damals 30 Skelette dieser auch als "Papageienechsen" bekannten Dinosauriergattung ausgegraben. Auch die ersten Überresste des Psittacosaurus wurden hier gefunden, allerdings bereits im Jahr 1922.

Psittacosaurier lebten vor rund 120 Millionen Jahren und waren Pflanzenfresser. Sie werden häufig als die Vorfahren der Ceratopsia, zu denen auch Triceratops gezählt wird, bezeichnet.

Durch die zahlreichen Neufunde von Psittacosaurier-Skeletten durch Horners Team ist die Sammlung von Papageienechsen nun auf mehr als 100 Exemplare angewachsen. Die Skelette sind zwischen 30 und 150 Zentimeter groß und ermöglichen somit nun Vergleichsstudien der einzelnen Entwicklungsphasen dieser Dinosauriergattung.

Für weitere Untersuchungen wurden die gefundenen Skelette in die technische Universität der Mongolei gebracht. Die Überreste bleiben im Besitz der Mongolei, dürfen von den Forschern aber für ihre Untersuchungen genutzt werden.



weitere Informationen unter:

  • Spiegel Online:
    In zwei Tagen 67 Dinosaurier entdeckt
  • Süddeutsche Zeitung:
    67 Dinosaurier in zwei Tagen



  • Zurück zur vorhergehenden Seite

    Zum Seitenanfang



    2006 Dinosaurier-Interesse