01. April 2006

Dinosaurier-Sterben durch fehlende Tiefschlafphase?


Eine neue Theorie zum Aussterben der Dinosaurier veröffentlichte nun Niels Rattenborg vom Max-Planck-Institut für Ornithologie. Seiner Meinung nach starben die Dinosaurier aufgrund fehlender Tiefschlafphasen aus.

Lediglich Vögel und Säugetiere sind in der Lage, während des Schlafens REM- (rapid eye movement) und Tiefschlafphasen zu durchleben.

Toter Dinosaurier

Während die REM-Phasen durch intensive Träume gekennzeichnet sind, dienen die Tiefschlafphasen der Verarbeitung von Erlerntem und Erlebtem und können auch zur kreativen Lösung von Problemen beitragen.

Rattenborg entdeckte, dass eine gewisse Hirnstruktur die Tiefschlafphasen erst ermöglicht. Diese Struktur fehlt den Reptilien, ist aber bei Vögeln und Säugetieren vorhanden. Daher nimmt der Forscher an, dass sich Dinosaurier durch das Fehlen der Tiefschlafphasen nicht schnell genug auf veränderte Lebensbedingungen einstellen konnten und somit zum Aussterben verdammt waren.

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  • Spektrum der Wissenschaft:
    Rotteten Schlafprobleme Dinosaurier aus?



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    2006 Dinosaurier-Interesse