11. Januar 2014

Gigantismus der Sauropoden weiterhin Gegenstand von Studien - PLOS ONE veröffentlichte nun eine Zusammenfassung von 14 Studien zu diesem Thema



Für alle, die sich für Sauropoden interessieren, bietet das Journal "PLOS ONE" eine Zusammenfassung von 14 Studien an, die sich alle mit dem Gigantismus der Sauropoden befassen.

Unter anderem konnte eine deutsche Wissenschaftlerin nachweisen, dass die durchschnittliche Körpertemperatur von Sauropoden bei 28 Grad Celsius lag und sich auch mit zunehmendem Gewicht nicht gravierend erhöhte. Somit hat sie die Annahme widerlegt, nach der das Größenwachstum der Sauropden durch Überhitzungsgefahr begrenzt gewesen sei.

Ein Team anderer deutscher Wissenschaftler hat den Nachweis erbracht, dass die Knochen der Sauropoden in Dichte und Aufbau zwar denen der heutigen Säugetiere glichen, man aber dennoch dadurch nicht auf Warmblütigkeit der Tiere schließen dürfte, da eine ähnliche Belastung der Knochen auch eine ähnliche Entwicklung nach sich zöge.

Darüberhinaus konnten die deutschen Forscher aufzeigen, dass sich das Fortpflanzungsverhalten der Sauropoden nicht groß von heutigen Reptilien unterschied: Sie legten vermutlich im Jahr zwischen 200 und 400 Eier, was der Gesamteizahl heutiger Echsen gleichkäme. (Die Gesamteizahl von Theropoden hingegen hätte eher der moderner Vögel geähnelt, so die Forscher.)


weitere Informationen unter:

  • Uni Mainz:
    Neue Forschungen zum Gigantismus der Sauropoden in öffentlich zugänglicher Sammlung zusammengefasst
  • derStandard.at:
    Sauropoden: Giganten mit niedriger Körpertemperatur
  • PLOS ONE (engl.):
    Body Temperatures in Dinosaurs: What Can Growth Curves Tell Us?



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    2014 Dinosaurier-Interesse