12. Mai 2014

Massensterben am Ende der Kreidezeit doch durch Asteroideneinschlag ausgelöst? Belege gefunden!



Niederländische Forscher haben ihrer Aussage nach eindeutige Belege dafür gefunden, dass ein Meteoriteneinschlag zum Ende der Kreidezeit das Massensterben vor 66 Millionen Jahren verursacht hat.

In rund 66 Milliionen Jahre alten Sedimenten vom Brazos River in Texas hat das Team bestimmte Lipide untersucht, die Hinweise auf die Wassertemperatur zur damaligen Zeit liefern sollten. Demnach herrschte vor dem Einschlag eine durchschnittliche Temperatur an der Meeresoberfläche von 30 Grad Celsius vor. Als der Meteorit dann in die Erde einschlug, gab es dem Forscherteam nach heftige Erdbeben, große Brände und gewaltige Tsunamis, von denen Schichten zertrümmerter Muschelschalen Zeugnis geben. Die aufgewirbelten Rußteilchen verdunkelten daraufhin den Himmel und blocken die Sonnenstrahlen bis zu 80 Prozent ab. Aufgrund der verminderten Sonneneinstrahlung brach die Photosynthese zusammen und die Temperatur sank um bis zu 7 Grad Celsius ab, was vermutlich einige Monate bis einige Jahrzehnte anhielt. Später stieg die Temparatur dann durch die Treibhausgase auf rund 32 Grad Celsius.

Die Unterschiede zwischen Meeres- und Landtemparatur führten zu anhaltenden Wirbelstürmen, die das vom Meteoriten mitgebrachten Iridium in der Atmosphäre hielten und die Ablagerungen verögerte.



weitere Informationen unter:

  • Bild der Wissenschaft:
    Belegt: Dino-Killer-Asteroid sorgte für einen globalen Winter
  • Spiegel Online:
    Großes Dino-Sterben: Asteroiden-Einschlag kühlte Meere um sieben Grad
  • Spektrum.de:
    Killerasteroid brachte Kälte und Finsternis
  • Die Welt:
    Wie der Chicxulub-Einschlag die Saurier ausrottete



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