10. April 2015

Massensterben an der Perm-Trias-Grenze: Vulkanausbrüche führten zu sauren Ozeanen



Ein internationales Forscherteam hat nach Analysen von Gesteinsproben aus den Arabischen Emiraten Hinweise darauf gefunden, dass am Ende des Perms die gewaltigen Vulkanausbrüche zur Versauerung der Ozeane führte.

Ihren Ergebnissen zufolge, gab es zwei Schübe von vermehrten Vulkantätigkeiten. Der erste Schub, der schon eine gewisse Versauerung mit sich brachte, konnte jedoch noch, da das Meer ausreichend alkalisch war, abgepuffert werden. Der zweite Schub gab dann aber den Lebewesen im Meer, vor allem solchen, die eine Kalkschale oder ein Kalkskelett besaßen, den Gnadenstoß.

Die Analysen zeigten, dass der ph-Wert im Ozean um 0,7 Punkte zunahm - entsprechend dem heutigen Versauerungsfaktor der Meere - und rund 10.000 Jahre lang anhielt. Allerdings war der damalige CO2-Gesamtausstoß (noch) wesentlich höher als heute.



weitere Informationen unter:

  • scinexx:
    Saure Ozeane schuld an Mega-Massenaussterben
  • SCIENCE ORF.at:
    Saure Ozeane führten zu Massensterben
  • Süddeusche Zeitung:
    Im Säurebad der Ozeane



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    2015 Dinosaurier-Interesse