01. Februar 2002

Brachte die Brutpflege den Vögeln das Fliegen bei?


Einer neuen Theorie zufolge entwickelten die Vögel ihre Federn aus Gründen der Brutfürsorge. Dies äußerte James Carey von der University of Carlifornia.

Carey geht davon aus, dass die Urahnen der Vögel, wie alle Reptilien, ihre Nester am Boden anlegten und zu einer aktiven Brutpflege übergingen. Um den Eiern die nötige Wärme zukommen zu lassen, entwickelten die Vogelvorfahren ein wärmendes Federkleid, mit dem sie sich auf die Nester hocken konnten. Vermutlich verlegten sie auch die Nester zum besseren Schutz zunächst in hohes Gras und anschließend in niedrige Bäume. Der Nestbau in immer höhere Bäume habe schließlich zum Fliegen und Gleiten geführt, so Carey.

Als weiteres Indiz für die Entwicklung zum Vogel aus Gründen der Brutpflege sieht Carey die Entwicklung des Schnabels, da dieser eher dazu geeignet ist, die punktgenaue Übergabe des Futters zu gewährleisten als eine Reptilien-Schnauze.


weitere Informationen unter:

  • dinosaurier.org:
    Brachte die Brutpflege den Vögeln das Fliegen bei?
  • Bild der Wissenschaft:
    Nachwuchs zum Abheben: Wie Vögel das Fliegen lernten



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