27. September 2001

Größtes Massensterben der Erdgeschichte doch nicht durch einen Asteroideneinschlag ausgelöst

Da nach neuesten Erkenntnissen das Massensterben am Ende des Perm vor etwa 251 Millionen Jahren nicht so fatale Auswirkungen für landlebende Tierarten hatte, gehen einige Wissenschaftler davon aus, dass ein Meteorit nicht die Ursache für dieses Artensterben sein kann. So hätten nach dem Ergebnis einer Studie zu urteilen etwa ein Viertel aller landlebenden Wirbeltiere, bei einer Gruppe früher Reptilien sogar zwei Drittel der Arten dieses Massensterben überlebt.

Nach Meinung der Wissenschaftler hätte ein Meteoriteneinschlag für die Landbewohner ebenso gravierende Folgen haben müssen wie für die Meeresbewohner: die Auslöschung fast aller Tierarten.

Somit wird wieder nach neuen Ursachen des Artensterben geforscht. Diese könnten sein: erhebliche Schwankungen des Meeresspiegels, eine weltweite Klimaabkühlung oder auch starke Vulkanausbrüche.

Anhänger der Asteroiden-Theorie sind jedoch der Meinung, dass man die Folgen eines so gewaltigen Meteoriten-Einschlags (Asteroid von bis zu 12 Kilometern Durchmesser) nicht vorhersagen könne. Schließlich hätten auch am Ende der Kreidezeit viele Reptilien überlebt - und dieses Ereigneis gehe mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit auf einen Asteroideneinschlag zurück.


weitere Informationen unter:

  • Bild der Wissenschaft:
    Studie: Größtes Massensterben der Erdgeschichte nicht durch einen Asteroideneinschlag ausgelöst
  • dinosaurier.org:
    Diskussion um Massensterben im Perm



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