16. November 2001

Große Massensterben in grauer Vorzeit nur ein Mythos?


Während sich viele Theorien um die Ursachen des Massensterbens drehen, wie es zum Beispiel vor 65 Millionen Jahren am Ende der Kreidezeit stattgefunden haben soll, äußerte nun ein britischer Paläontloge Zweifel an dem massenhafte Aussterben an sich.

Seiner Meinung nach gehe das plötzliche Verschwinden und spätere Wieder-Auftauchen von Arten auf das Abwandern der Tiere in andere Regionen zurück, das bei Klimaveränderungen eingesetzt habe - und nicht auf ein plötzliches Massensterben. Während der Kreidezeit (von vor 146 bis vor 65 Millionen Jahren) habe zum Beispiel eine global einsetzende Klimaerwärmung zum Anstieg des Meeresspiegel geführt, so dass weite Teile Europas unter Wasser gesetzt worden wären. Dieses hätte viele Landbewohner genötigt, in trockenere Regionen umzusiedeln. Sei das Wasser schließlich wieder zurückgegangen, wären auch die Tiere zurückgekehrt, so dass von nun an wieder Spuren von ihnen gefunden werden konnten.

Somit habe - nach Aussage des Paläontolgen Andrew Gale, Professor für Geologie an der University of Greenwich - entweder nie ein Massensterben stattgefunden, oder die Forschung hätte bei der Zahl der ausgetorbenen Arten stark übertrieben.


weitere Informationen unter:

  • Bild der Wissenschaft:
    Große Massensterben in grauer Vorzeit nur ein Mythos?
  • rp-online:
    Massenaussterben nur ein Mythos?



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