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Jan
(10 Jahre)

15. April 2006


Die Utahraptor-Insel

Auf einer Schiffsreise nach Australien kam ich mit meinem Schiff in einen furchtbaren Hurrikan.
Zum Glück konnte ich mich mit meinem Freund in ein Rettungsboot retten.
Nach zwei Tagen voller Angst landeten wir am Strand einer kleinen Insel.

Erschöpft und glücklich schliefen wir ein.
Plötzlich wurde ich wach, weil mich etwas Weiches an meiner Fußsohle kitzelte.
Ich traute meinen Augen nicht.
So etwas gab es doch nur im Film.
Waren wir im Jurassic Park gelandet?
Vor mir stand ein Dinokind.
Sollten auf dieser Insel wirklich Dinosaurier überlebt haben?

Vorsichtig weckte ich meinen Freund und er fragte: "Was ist los? Hat dich ein Moskito gestochen?"

Ich sagte zu meinem Freund, der übrigens Fabian hieß: "Nein, guck doch mal zu meinem Fuß."

"Boor, ich glaub, ich spinne", antwortete Fabian, als er den Dino sah.
Auf einmal hörten wir ein lautes Gebrüll.
Wir wollten wegrennen, doch der Dino, der vermutlich ein kleiner Utahraptor war, klammerte sich an mein Bein.
Er hatte wahrscheinlich genau so viel Angst wie wir.

Da kam auch schon eine riesige Utahraptorin zwischen zwei Bäumen hervor.
Vielleicht suchte sie nach ihrem Jungen, das jetzt bei uns war.
Ich nahm den kleinen Utahraptor und wollte wegrennen, da stolperte ich über einen Stein.
Jetzt ging die Mutter auf mich zu und wollte mich verschlingen.
Zum Glück nahm Fabian einen großen Stein und warf ihn in das linke Auge der Utahraptormutter.
Jetzt waren Fabian, ich und der kleine Utahraptor für ein paar Minuten in Sicherheit und konnten in einen Wald flüchten.
So hatten Fabian und ich die Gelegenheit, dem kleinen Utahraptor einen Namen zu geben und wir entschieden uns, ihn Rabi zu nennen.

Da tauchte vor uns ein Utahraptormännchen auf.
Das erkannte ich daran, dass er am Bauch rot und sonst schwarz war.

"Wir müssen aus dem Wald raus", sagte Fabian.

"Aber da ist doch die Utahraptorin", widersprach ich.

"Wenn wir umkehren, müssen wir nicht gegen das Männchen kämpfen", antwortete Fabian.
Danach rannten wir drei aus dem Wald raus.
Zu unserer großen Enttäuschung folgte uns das Männchen.
Als wir zwischen den Bäumen heraus rannten, sah uns auch das Weibchen und folgte uns.
Wir rannten quer über die ganze Insel, währenddessen pumpte in uns das Adrenalin so schnell, das würde uns niemand glauben.

Kurz danach erreichten wir eine Klippe und schrieen im Chor: "Oh nein, unser letztes Stündlein hat geschlagen."

Dann hatte ich eine Idee und erklärte Fabian: "Auf drei springst du nach links und ich nach rechts. 1..., 2..., und 3!"

Wir beide sprangen an die dementsprechenden Seiten und die Utahraptoren fielen die Klippe hinab und starben.
Am Abend rief ich mit meinem Handy den Notdienst an.
Nach einem Tag Wartezeit kam er mit einem Helikopter und holte uns drei ab.
Jetzt war alles gut und ich hatte einen neuen kleinen Freund.

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