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Nicole
(14 Jahre)

16. Januar 2006


Die Geschichte von BIG AL

Big Al ist ein Allosaurus, der wie jeder Dino um sein Leben kämpft und dabei viele Abenteuer erlebt.

Vor Millionen von Jahren an einem Waldrand.
Vor ca. 8 Monaten hatte eine ausgewachsene Allosaurus-Dame 5 Eier in einen Erdhügel gelegt.
Heute bewegte sich plötzlich der kleine Erdhügel.
Die Jungen waren gerade am Schlüpfen und gaben zwar kurze, aber laute Töne von sich, die einen Allo aufmerksam machten.
Jetzt wären die Kleinen verloren, aber zum Glück war es die eigene Mutter.

Vorsichtig grub die Mutter ihre Kinder mit den Krallen aus.
Sofort verließen sie das Nest, um Räuber fern zu halten.
Sie gingen an den Fluss, um etwas zu fressen, nämlich Insekten und Kleintiere.
Da die Mutter ca. 5 Monate nichts gefressen hatte, ging sie jetzt zum Jagen und ließ ihre Kleinen alleine.

Doch kaum war sie weg, da kam ein jüngerer Allosaurus und versteckte sich hinter den Bäumen und Büschen.
Und den richtigen Moment abgewartet, kam er aus dem Gebüsch geschossen und schnappte sich einen von seinen Artgenossen.
Viel zu spät kam die Mutter, denn der Räuber war schon mit dem Jungen im Maul abgehauen.

Nach 4 Jahren war unser Big Al 5 Meter hoch und 7 Meter lang.
Da er schon lange keine Insekten mehr fraß, brauchte er größere Tiere wie z.B. das gerade ganz in der Nähe sich sonnende Chamäleon.
Big Al zögerte nicht lange.
Er schnappte zu und weg war es.
Doch das war erst die Vorspeise, denn ganz in der Nähe sah er ein paar Protoceratops.
Wenn da nicht ein Problem wäre − der große Stegosaurus, der voraus lief!

Doch wer nicht wagt, der verzagt.
Er stellte der Protoceratops-Herde nach und lief mit, bis er nah genug dran war und schon war es geschehen:
Er hatte einen erwischt und der Stegosaurus hatte gar nichts bemerkt.

Da Big Al schon paarungsreif war, war es an der Zeit, sich eine Partnerin zu suchen.
Am Allosaurus erkennt man seine Geschlechtsreife daran, dass der Wulst über dem Kopf sich rot färbte.
Unser Freund lief und lief und lief und plötzlich stieg ihm ein merkwürdiger Geruch in die Nase.
Es war der Geruch einer Allosaurus-Dame.

Es war zwar nicht seine Mutter, aber es war eine paarungsreife Dame und Big Al versuchte es.
Er versuchte sie mit Tönen und tanzen zu beeindrucken, doch sie hatte kein Interesse.
Da aber Big Al noch nie eine ältere Allo-Dame gesehen hatte, hatte er auch keinen Respekt vor ihr und versuchte es weiter und kam ihr zu nahe.
Als sie aufstand, sah er erst wie groß sie war: bestimmt über 6 Meter hoch!
Doch Big Al versuchte es weiter und nun wurde sie handgreiflich, packte ihn, riss ihn zu Boden, biss ihn, tretete und kratzte ihn.
So schnell er nur konnte stand Big Al auf und hinkte weg.
Er hatte sich drei Rippen gebrochen, den Fuß verrenkt und sich die Hand gebrochen.

Nach zwei Jahren war alles verheilt bis auf die Hand.
Sie funktionierte noch nicht richtig.
Plötzlich hörte Big AL einige Laute.
Er folgte diesen und sah eine große Herde Ophinias.
Er suchte sich eines aus und rannte nur diesem hinterher.
Doch dann geschah etwas, was Big Al sein Leben veränderte:
Er stürzte über einen alten Holzstamm und brach sich die Mittelzehe am linken Fuss.
Nun wurde es für unseren Freund schwierig, denn die Trockenzeit hatte ihren Höhepunkt erreicht.
Wenn er jetzt nicht bald was zu fressen und trinken bekam, würde er sterben müssen.

Eines Tages liefen 2 kleine Allosaurus-Babys an einem ausgetrockneten Flussbett entlang und sahen den ausgezehrten Körper von Big AL.
Und als der Regen kam, war es für ihn schon viel zu spät.
Der Schlamm im Flussbett grub Big Al sanft ein.

Doch heute, 2006, steht Big Al wieder auf seinen Füßen − im Städtischen Museum von Wyoming.

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