23. Januar 2001

Deutsche Experten erforschen Quastenflosser vor Südafrika


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Quastenflosser latimeria
Zusammen mit dem deutschen Biologen und welteweit anerkannten Quastenflosser-Experten Hans Fricke vom Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie in Seewiesen (Bayern) will ein
südafrikanisches Wissenschaftlerteam die Quastenflosser-Population vor der südafrikanischen Küste untersuchen. Ziel ist es, herauszufinden, ob die sechs bislang gesichteten Quastenflosser ständig hier leben, oder ob sie von Strömungen hierher getrieben wurden.

Quastenflosser, von denen man bis 1938 annahm, dass sie bereits seit über 60 Millionen Jahre lang ausgestorben waren, wurden bisher nur bei Indonesien und bei den Komoren (einer Inselgruppe in der Nähe von Madagaskar) gesichtet. Da sie Wassertiefen von bis zu 700 Metern und steile, felsige Abhänge als Lebensraum bevorzugen, ist Fricke der Meinung, dass die vor Südafrika lebenden Quastenflosser ursprünglich bei den Komoren gelebt haben und durch sehr starke Meeresströmungen in einigen Tagen an die Küste Südafrikas getrieben wurden. "Das ist nicht der Lebensraum für Quastenflosser", urteilt er über die südafrikanische Küste.

Im Zuge der geplanten Untersuchung soll den hier lebenden Quastenflossern einige Schuppen entnommen werden, um anschließend das genetische Material mit dem der anderen Quastenflosser-Populationen zu vergleichen.


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