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Soweit zur Definition von David Norman. Die Zuordnung zu bestimmten Reptiliengruppen oder Unterklassen entscheidet sich aber in erster Linie aufgrund des Schädelaufbaus und der Schädelöffnungen. Die Dinosaurier gehören zu den sogenannten Diapsida, die hinter den Augen je ein Paar zusätzliche Schläfenster besitzen.
(Zur weiteren Information: Schädeltypen.)
Der Name Dinosaurier leitet sich von den zwei griechischen Wörter deinos (schrecklich) und sauros (Echse) ab. Der Begriff fiel erstmals 1842 auf einer wissenschaftlichen Tagung in Großbritannien und wurde von dem Wissenschaftler Richard Owen geprägt.
1887 führte der englische Anatom Harry Govier Seely zum besseren Verständnis der Verwandtschaftverhältnisse der Dinosaurier die Gruppenbegriffe Saurischia und Ornithischia ein. Die Unterscheidung dieser beiden Dinosauriergruppen leitet sich von der Stellung der Beckenknochen bei den Dinosaurierskeletten ab: Die Beckenknochen der Saurischia ("Echsenbecken-Dinosaurier") sind in etwa, wie bei anderen Reptilien angeordnet, die Beckenstruktur der Ornithischia ("Vogelbecken-Dinosaurier") hingegen ähnelt mehr der unserer heutigen Vögel (obwohl seltsamerweise kein verwandtschaftlicher Zusammenhang zu den Vögeln besteht, da sie sich aus einer Seitenlinie der Saurischia entwickelt haben und eng mit dem Deinonychus verwandt zu sein scheinen).

Unterschiede im Aufbau des Beckengürtels bei Ornithischia und Saurischia
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Ornithischia
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Saurischia
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Die Saurischia werden wiederum in zwei Untergruppen unterteilt: In die Theropoda, zu denen alle fleischfressenden, auf zwei Beinen laufenden Arten gehören (z.B. Tyrannosaurus rex), und in die Sauropodomorpha, die allesamt Pflanzenfresser waren (z.B. Brachiosaurus).
Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal zwischen den Saurischia und Ornithischia besteht darin, dass scheinbar alle Ornithischia einen kleinen Hornschnabel am Unterkiefer trugen (z.B. Triceratops). Zudem waren sämtliche Ornithischia Pflanzenfresser.
Die meisten Dinosaurier können einer der beiden Gruppen (Saurischia oder Ornithischia) zugeordnet werden, doch treten insbesondere bei einigen der ganz frühen Formen, die in der Obertrias lebten, die sogenannten "Protodinosaurier" (David Norman) wie auch bei den "Segnosauriern" vom Ende der Kreidezeit Schwierigkeiten bei der eindeutigen Zuordnung auf.
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